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Thema: Bag Limit 2018

  1. #1
    Erfahrener Benutzer
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    Bag Limit 2018

    Sehr geehrter Herr Stremmer,

    ich bin immer gerne bereit, mich für die Bürgerinnen und Bürger in meinem Wahlkreis einzusetzen, die Meeresangler bilden da keine Ausnahme.

    Ich habe bezüglich des Bag-Limits meinen Kollegen im Europäischen Parlament Werner Kuhn angeschrieben. Er ist dort stellvertretender Vorsitzender im Ausschus für Fischerei. Seine Antwort lieferte viel Bekanntes, zu meinem Bedauern nichts Positives. Folgendes wurde mir zum Bag-Limit mitgeteilt:


    "Dem Dorschbestand in der westlichen Ostsee geht es nach Angaben der Wissenschaft sehr schlecht, daher hat die Kommission im Herbst 2016,- auf Vorschlag des Internationalen Rates für Meeresforschung (ICES) - für die Fangsaison 2017 eine Reduzierung der Quote für den Dorsch in der westlichen Ostsee um 88% vorgeschlagen. Diese Kürzung wurde durch die EU-Fischereiminister auf eine Reduzierung um 56% korrigiert. Für die berufliche Fischerei wurden entsprechende Begleitmaßnahmen, wie Ausgleichszahlungen für die zeitweise Einstellung der fischereilichen Tätigkeit bzw. die endgültige Stilllegung (Abwrackung) anteilig aus dem Europäischen Meeres- und Fischereifond (EMFF) sowie aus dem Bundeshaushalt bereitgestellt.

    Da die Freizeitfischerei speziell in der westlichen Ostsee einen bedeutenden Einfluss auf den Bestand des Dorsches hat, wurde von den zuständigen Fischereiministern der Mitgliedstaaten für das Jahr 2017 erstmalig beschlossen, ein Baglimit einzuführen. Da die erwartete Erholung der Dorschbestände von der Wissenschaft für das kommende Jahr 2018 allerdings (noch) nicht zu erkennen ist, wird die Begrenzung für die Freizeitfischerei - das sogenannte Baglimit - auch in der kommenden Fangsaison bestehen bleiben. Im Oktober 2018 werden dann die Fangmöglichkeiten für die Bestände in der Ostsee neu verhandelt."


    Zufriedenstellend ist das nicht, die Position der EU scheint mir in diesem Punkt allerdings eindeutig zu sein. Jedoch behalte ich, behalten wir in der Landesgruppe Schleswig-Holstein des Deutschen Bundestages das Thema im Blick. Auch weil der Wahlkreis meines Kollegen Ingo Gädechens Ostholstein natürlich direkt von den Auswirkungen betroffen ist.


    Mit freundlichen Grüßen
    Ihr
    Johann Wadephul

  2. #2
    Brandiangler
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    Hallo Heinrich........wenigstens eine Antwort(die auch so zu erwarten war)

    gruß degl
    möge der Fisch mit euch sein



  3. #3
    Administrator Avatar von Thomas Stühm
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    Der Heinrich kämpft jetzt schon so lange für UNS , dafür nochmal meinen Aufrichtigen Dank und Respekt .

    Außerdem hast du jetzt schon 2 9 9 9 Beiträge , davon waren einige so umfangreich - da haben andere locker 10 Beiträge draus gemacht , also mein ALTER mach einfach

    immer weiter . Und verbiegen kann dich auch keiner mehr . Gruß Thomas

  4. #4
    Danke für die Informationen zum aktuellen Stand und danke, dass Du dir die Zeit nimmst immer wieder das Thema bei den richtigen Stellen in Erinnerung zu rufen!

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