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Thema: Wir Angler müssen uns wehren!

  1. #1
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    Wir Angler müssen uns wehren!

    A U F



    Des Rätsels Lösung am Schluss!

    DAS VORSPIEL

    Was ich jetzt schreibe muss ich mal LOSWERDEN, denn da steckt eine Menge Ärger drin und vielleicht würde ich HEUTE im bestraft werden, und das nur weil ich eines der ältesten Hobbys der Menschheit ausübe.

    Ich fange bei den Kindern an.
    Mehrere Kinder stehen an einem Gewässer. Alle haben die Fische gesehen, die in dem Wasser schwimmen. Einer hat ein paar Angelhaken und schon wollen die Lütten die Fische fangen. Tatsächlich gelingt es mit einem gefundenen Wurm. Jetzt will aber jeder einen Fisch fangen und es entsteht ein ganz natürlicher Wettkampf. Jeder will der Beste sein, das muss man ja auch dann ganz stolz Mama und Papa erzählen. Beim nächsten Mal haben die Jungangler besprochen, bekommt der beste Fänger eine Schokolade. So geschieht es dann auch.

    Was ist DA geschehen?
    Die Kinder haben einen Wettkampf gemacht, nichts anderes ist das!
    Das ist NATÜRLICH für uns Menschen, so wie es natürlich ist, wenn Fische Fische fressen oder Raubtiere sich vom Fleisch anderer Tiere ernähren die sie erbeutet haben.

    Auch wir Angler, (auch Menschen) haben dann ca. 2000 Jahre nach Christi, das gemacht, was
    4 seiner Jünger auch taten: Wir haben Fische gefangen und fangen sie noch heute wenn man uns denn lässt! Das ist also nichts Neues und ist wie bei den Kindern ein natürliches Verhalten. Zu mindestens bei Christen aber auch bei den Mohammedanern, denn diese haben Christus als Propheten.

    In den letzten Jahren habe nun ihrer Meinung nach GUTE MENSCHEN immer mehr an Macht in unserem Staat sich geklaut, ( ohne meine Zustimmung ) die keinerlei Ausbildung oder wirkliche Erfahrung haben. Diese Personen haben sich organisiert z.B. im BUND und PETA. Wie ich bei einer Sportwartetagung der Angler erfahren habe, hat die PETA ein Büro eingerichtet, in dem nach Angelwettkämpfen, daraus gemeldete Fischzahlen und ausgegebene Preise geforscht wird. Da solche Organisationen auch über genug Geld verfügen, werden mal kurz Angler vor den Richter geschleppt. Jetzt bleibt es diesem überlassen als was er das Angeln ansieht. Ein Jurist eines Landesverbandes sagte mir, dass er jetzt jede Menge Arbeit hat, die angezeigten Angler vor einer Strafe zu bewahren.
    Das kann nach meiner Meinung nicht wahr sein, wo leben wir denn?

    Jetzt zu meiner Einlassung und der Bemerkung der Strafe.
    Wer es nicht lesen mag und auch nicht mehr hören kann, ich muss von FRÜHER anfangen.

    Die Häfen an der Ostsee und Nordseeküste lagen voll mit Angelkuttern die jeden Tag Angler zu den Fischen brachten. Für die jungen Angler heute ist es kaum vorstellbar. Nur ein paar Beispiele wie viele es in den Häfen waren. Da sich auch damals schon mal der eine oder der andere Kutter einen anderen Hafen aussuchte, müssen die Zahlen nicht genau stimmen.
    Aber aus meiner Erinnerung diese Zahlen und von wo ich gefahren bin: ( der Osten war noch die DDR )
    Travemünde 4 Kutter, Niendorf 1 Kutter, Neustadt 4 Kutter, Heiligenhafen 20 Kutter, Burg auf Fehmarn 4 Kutter, Orth auf Fehmarn 2 Kutter, Großenbrode 1 Kutter, Schönberg 1 Kutter, Laboe 4 Kutter, Heikendorf 3 Kutter, Kiel 2 Kutter, Strande 1 Kutter, Eckernförde 3 Kutter, Damp 1 Kutter, und Maasholm 4 Kutter.

    Das sind schlappe 75 Kutter die hier lagen!!!
    DIE GROSSE FRAGE: WIE VIELE GIBT ES HEUTE????

    Diese ganzen Angler haben die westliche Ostsee nicht Dorschfrei geangelt und damals waren die Kutter voll, denn es gab ja noch den Zollfreien Einkauf an Bord. Dadurch konnten sich auch nicht so betuchte Menschen das Hochseeangeln leisten. Außerdem war der Fahrpreis so um die 5 DM.

    Jetzt kamen aber auch noch die Berufsfischer dazu, die Häfen lagen voller Fischkutter. Darüber kann ich keine Zahlen angeben.
    Aber Angler und Fischer haben die Ostsee nicht leer von Dorsch gemacht!!!!!

    Ich selber habe bis 1981 nur privat jeden Samstag, außer wenn im Sommer die Urlauber da waren, gepilkt. Naturköder-Angeln gab es für mich nur in der Brandung.

    1981wurde ich dann von Kurt Muskat, Wolfgang Bergmann und Willi Steinhäuser über GEREDET, mich doch einer Wettkampfgruppe anzuschließen. Gelandet bin ich dann bei Todenbüttel.

    Die damaligen Wettkämpfe waren sehr starken Regeln unterworfen. Denn es sollte ein waidgerechter Umgang mit den Fischen, aber auch ein sicheres Angel für die Teilnehmer sein. Diese Regeln wurden in einem Heft zusammengefasst.

    Hier mal ein paar Vorschriften.

    Waidgerechtes Angeln: Es durfte nur mit einem Seitenarm über dem Pilker geangelt werden, am Pilker war ein beweglicher Haken oder Drilling erlaubt. Alles was dazu führen konnte, einen Fisch zu Reißen war nicht erlaubt! Später kam dann das Jiggen hinzu, also 2 Seitenarme und am Pilker kein Haken.
    Selbst die Abstände waren geregelt. Der Seitenarm durfte nicht länger sein als 15 cm bis zum Hakenbogen sein.
    Das Vorfach: Der Abstand vom Einhängepunkt der Hauptschnur bis zur Befestigung am Pilker war mit 40 cm angegeben.
    Bei dem Jiggen ohne Haken am Pilker war die Vorfachlänge bis 1 m erlaubt.
    Bei der Länge des Vorfachs hat man aber nicht an die Fische gedacht, sondern an die Sicherheit der Angler, denn fast alle angelten mit Ruten die selten 3 m lang waren.
    Ich selber war die Ausnahme, meine Ruten waren damals schon mindestens 3,30 m lang oder
    3,60 m.
    Beim Überkopfwurf wären längere Vorfächer auch eine Gefahr für die Angler gewesen. Auch waren es oft Fischkutter die mit uns zum Angeln fuhren, die in der Mitte noch einen Stützsegel angebracht hatten.
    Jetzt kommt etwas, was sich die GUTMENSCHEN merken sollten, auch der Gesetzgeber in Schleswig Holstein!
    Wer sich bei den HEUTE verteufelten Wettkämpfen damals nicht an die Regeln hielt, durfte seine Sachen einpacken und den Tag als Urlaub ansehen, denn es war immer ein Aufpasser an Bord, der genau kontrollierte.
    Neben den schon erwähnten Vorschriften gab es die Regeln, wie man mit dem gefangenen Fisch, zumeist Dorsch, umzugehen hatte.
    Der Fisch musste noch am Haken hängend abgeschlagen werden. Erst dann durfte man den Haken entfernen und den Fisch abstechen.
    Wer einen Fisch zum Messen brachte, der zu klein war, wurde sofort vom Wettbewerb ausgeschlossen!

    So waren die Waidgerechten Vorschriften.

    Glaubt man denn im Ernst, dass es bei den nicht organisierten Angeln an Bord ein besseres waidgerechtes Angeln gibt?

    Glauben die Tierschützer das unsere Berufsfischer so mit den Tieren umgehen können? Das vernünftige Umgehen mit den Fischen konnte man uns also nicht vorwerfen.

    Sie erfanden aber was Neues, es steht jetzt der Vorwurf im Raum, beim Angeln um Pokale und anderen Präsenten würden wir mit Tieren Sport treiben um so etwas zu bekommen.

    Ich stelle dann die Frage, dürfen die Fischer dann auch kein Geld für Ihren Fang bekommen?
    Denn das ist doch nicht viel anders, wir bekommen für unseren Fang Blech und die Geld!

    Leider sind es aber nicht nur die Politiker und die GUT MENSCHEN, sondern um 1990 herum auch Leute aus den eigenen Reihen, die sich nicht zu schade waren, uns vor Gerichte zu schleppen, oder es zu mindestens angedroht haben. 1990 bekamen wir in Holland bei der W M Brandung Telegramme, dass wir nicht nach den dort üblichen Regeln angeln dürfen.
    Die Holländer machten es so.
    Für jeden Angler wurde von den Ausrichtern eine Begleitperson gestellt. Dieser Helfer hatte ein Fass mit Nordseewasser gefüllt und dort wurden die gefangenen Fische bis zum Schluss gehältert. Da wir in der Nordsee ja auch Wasser haben, dass es sich erlaubt einfach weg zu Laufen und dann wieder zu kommen, war dieses Fass auf einer Sackkarre befestigt und wurde beim Vor oder zurück gehen mit genommen. Der Grund war, dass sehr viele kleine und wenig große Fische an den Haken gingen. Diese konnten dann nach dem Angel-Tag wieder in ihr Element entlassen werden. Das war in Holland erlaubt.

    Ein Problem war, das wir nicht mehr für den VDSF starten durften, denn dieser hatte das Wettkampfangeln verboten und wir hatten in Norderstedt den DMV gegründet aber die Startberechtigung noch unter dem VDSF erreicht.
    Jetzt kamen die Drohungen von VDSF Leuten, wenn ihr wieder in Deutschland seid, werden wir euch anzeigen!
    Ist aber dann doch nicht passiert. Leider haben die anderen Nationen das Theater mitbekommen und nur den Kopf geschüttelt.

    Nun zu meinen Beginn und wie sich das verhält mit dem Bestrafen?
    Mein damaliger Verein war der A C Niederlahnstein. Da waren auch ein paar Prominente Leute drin. Da ich so manche Landesmeisterschaft und auch sonstige Angeln auf und an dem Meer gewonnen habe, bekam ich Post von dem Bürgermeister. Ich würde zu der Ehrung zum Sportler des Jahres eingeladen. Eine nette Klamotte zum Anziehen war Vorschrift. Also bin ich dann nach Lahnstein gedüst und in einem edlen, alten Gemäuer war dann der Empfang. Sogar der Innenminister war da. Kurz und gut, ich bin bald aus den Socken gekippt als man dann meinen Namen nannte, denn ich war gewählt worden zum Sportler des Jahres 1990. Natürlich überreichte mir der Innenminister die Urkunde.

    Jetzt stelle ich mir vor. Ein Mensch im Süßwasserland Rheinland Pfalz wird als reiner Meeresangler Sportler des Jahres, der regierende Innenminister und der Bürgermeister u.s.w. gratulieren. Das ist schon recht seltsam, aber wenn das heute geschehen würde, dann gingen wir zu DRITT in den Knast. Dafür würden schon die PETA , BUND und Konsorten sorgen, GARANTIERT!

    So und jetzt möchte ich die Kürzel auflösen.
    Wenn ich ein paar Jahre jünger wäre, würde ich mir gleichgesinnte Menschen unter den Anglern suchen um gegen die unsäglichen Bevormundungen vor zu gehen und würde eine eigene Partei gründen.
    Hier ein passender Namen den man wählen könnte.

    ANGLER UND FISCHER, also die Abkürzung A U F

    Die kleinen Fischer haben es auch nicht einfach mit der Politik, darum gehören Sie zu uns, meine Meinung.



    Dieses ganze Schreiben hört sich ja vielleicht ganz witzig an, aber wenn wir, besser IHR jungen Leute noch etwas von unserem schönen Hobby haben wollt, dann ist das der einzige Weg.
    Denn wir brauchen ein Sprachrohr bei der Politik, sonst <siehe Dorsch Fang Beschränkung>.

    Wir haben keine Lobby, aber doch so viele Angler in Deutschland, man hat mir gesagt 6 Millionen,
    und WIR haben nichts zu bestimmen sondern man bestimmt über uns.

    Vielleicht gibt dieses leider wieder zu lange Schreiben den Anstoß, etwas zu UNTERNEHMEN!

    Gruß
    Heinrich

  2. #2
    Team Avatar von macker
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    Respekt vor deiner Arbeit Heinrich
    Leider siehst du aber auch hier das die Angler Resigniert haben
    Die Vereine schaffen es nicht mal Ihren Verbänden Feuer unterm Hinter zu machen
    Nach Einführung des Bag Limits auf Vorschlag des Anglerverbandes hätte es Austritte hageln müssen
    Hat es aber nicht
    Im Gegenteil die Angler Lassen jetzt das Kutterangeln sein und die Kutter werden es nicht Überleben
    Damit hat sich dann das Hochseeangeln in Deutschland Erledigt
    Dann werden halt die Paar Kilometer nach Dänemark oder Polen gemacht wie ja hier auch sehr oft zu Lesen.
    Hiermit meine Ich nicht einen Angelurlaub in Polen oder Skandinavien sondern den ganz Normalen Tages oder Wochenend Trip der nicht mehr Gemacht wird
    Weil du weisst ja es geht den Internetanglern nicht um das Fische Fangen da geht es immer um Spass und Natur Freunde Treffen
    Aber wegen 5 Dorschen (die erstmal gefangen werden wollen) Scheixxen sie auf Spass Natur und Freunde.
    Die Jahre die du hier in Deutschland Kuttern konntest kann dir keiner mehr nehmen
    Aber die Zukunft sieht sehr Düster aus.
    Leider scheint es aber kaum Jemanden zu Stören.

    Gruß Jörg

  3. #3
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    Jörg da hast Du Recht mit Deiner annahme.
    Leider ! Nur verstehe ich nicht was das Thünneninstiut noch zählen möchte oder wollen sie schon das Kuttersterben Statistisch erfassen, das was sie angerichtet haben.
    Herby

  4. #4
    Administrator Avatar von Thomas Stühm
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    Respekt vor dem längsten Artikel der HIER jemals verfasst wurde Heinrich , du bist schon ein echter Kämpfer - was auch gut so ist .

    Ich glaube aber nicht das sich die Großen Parteien mit unseren Problemen beschäftigen werden , ist schon alles recht traurig .

    Die Angelzeitungen schreiben auch nur davon was geschah , nach meiner Meinung hätten diese Medien zusammen vorab Alarm machen

    müssen - aber nichts dergleichen wurde Unternommen .

    Mal sehen wie es weiter geht

  5. #5
    Brandiangler
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    Und meiner bescheidenen Meinung nach hätten die "wirtschaftlichen Schwergewichte", der Angelbranche, Tourismusverdiener viel heftiger sich einbringen müssen..............nix zu finden.....

    Erst als alles "in trockenen Tüchern" war wurden wir und auch die "Insider" wach und 2 Tage vor Abwahl noch schnell unterschieben und da wird sich so schnell nix mehr ändern lassen.......

    gruß degl
    möge der Fisch mit euch sein



  6. #6
    Erfahrener Benutzer
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    Sehr geehrte Damen und Herren,
    anbei erhalten Sie als PDF sowie als Word-Datei die aktuelle Pressemitteilung "Angler und angeltouritische Betriebe klagen gegen das Angelverbot im Fehmarnbelt".
    - Presseinformation -

    Angler und angeltouristische Betriebe klagen gegen das Angelverbot im Fehmarnbelt

    Am 02. Oktober 2017 trafen sich in Oldenburg in Holstein Angelkutterbetreiber, Kleinbootverleiher, Inhaber von Angelgeschäften, Hafenbetreiber und Angler, um gemeinsam das weitere Vorgehen gegen die Verordnung zum Angelverbot in Teilen des Fehmarnbelt zu beraten.

    Die angeltouristischen Anbieter aus Ostholstein eint die Angst um ihre wirtschaftliche Zukunft. Gemeinsam wollen sie jetzt rechtlich gegen die Verordnung vorgehen und den Klageweg beschreiten. Hierfür konnte inzwischen der Verwaltungsrechtler Prof. Dr. Holger Schwemer von der Hamburger Kanzlei Schwemer Titz & Tötter gewonnen werden.

    Zwei Tage vor der Bundestagswahl hat Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) Fakten geschaffen und die umstrittenen Verordnungen trotz Veto des Bundeslandwirtschaftsministers Christian Schmidt (CSU) unterschrieben.

    Seit Donnerstag, den 28.10.2017 gilt in fünf Schutzgebieten in der Ausschließlichen Wirtschaftszone (AWZ) in der deutschen Nord- und Ostsee, darunter in Teilen des Fehmarnbelts, ein komplettes Angelverbot.

    Proteste gegen diesen umstrittenen Alleingang kommen inzwischen aus allen politischen und gesellschaftlichen Richtungen. So haben sich inzwischen der Mecklenburgische Landwirtschaftsminister Till Backhaus und der Präsident des Deutschen Tourismusverbandes, Herr Reinhard Meyer (beide SPD) gegen das Angelverbot und für Nachbesserungen ausgesprochen. Auch in großen Teilen der FDP, CSU und CDU herrscht Unmut über das Vorgehen der Bundesumweltministerin. So bewertet der CSU-Bundeslandwirtschaftsminister das Vorgehen der Bundesumweltministerin Barbara Hendricks als eine „schwerwiegende Verletzung des notwendigen Vertrauensverhältnisses“ und der FDP-Landtagsabgeordnete Dennys Bornhöft als „höchst undemokratisch und beschädigt unsere politische Kultur“.

    In Oldenburg i.H. sind sich die anwesenden Vertreter des Angeltourismus einig, dass Naturschutz für alle Angler selbstverständlich sein sollte. Aber es sollte ein Naturschutz für den Menschen sein und nicht gegen die Menschen. Jeder Eingriff sollte nachvollziehbar und wissenschaftlich begründbar sein. Diese Begründung kann aber das Bundesumweltministerium bis heute nicht liefern. „Warum wird im Fehmarnbelt nur das Angeln verboten, während gleichzeitig der Bootsverkehr nicht eingeschränkt wird oder Fischerei weiterhin erlaubt ist, das kann ich nicht nachvollziehen“, so Thomas Deutsch von der MS Einigkeit, dessen Betrieb stellvertretend für alle die Klage einreichen wird.

    „Gegen ungerechtfertigte Verbote werden wir uns weiterhin wehren. Es darf nicht sein, dass eine Bundesumweltministerin alleine, ohne einen nachvollziehbaren wissenschaftlichen Beweis, Hunderte von Arbeitsplätzen vernichtet. Was kommt als Nächstes? Ein Verbot des Segelns im Fehmarnbelt oder das Spazierengehen am Strand? Ein nachvollziehbarer wissenschaftlicher Nachweis ist ja nicht mehr nötig. Es reicht alleine die Vermutung und der Wille, eine solche Entscheidung zu fällen“, so Lars Wernicke vom Organisationsteam Anglerdemo.


    Mit freundlichen Grüßen

    Euer Organisationsteam
    Anglerdemo
    Fehmarn 2017

    __________________________________________________ __________________________________________________ __________________________________________________ ______

    Anders geht es wohl nicht!!

    Gruß
    Heinrich

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